Krankmachende Zusatstoffe im Tierfutter

Die Gesundheit unserer Tiere ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. Alter, Konstitution, genetische Ver-anlagungen und natürlich von der Ernährung.

 

Leider nehmen die so genannten Zivilisationserkrankungen bei Hun-den und Katzen stark zu, z.B. Aller-gien, Diabetes, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Adipositas (Fettleibigkeit) sowie Krebserkrankungen. Sehr häufig gibt es hier einen Zusammenhang mit der Fütterung von Fertigfutter (Nass- und Trockenfutter). Denn viele Inhalts- und Zusatzstoffe, die im Fertigfutter enthalten sind, können Aller-gien, Verdauungsstörungen oder bestimmte Erkrankungen auslösen.

Es steht nicht alles auf der Verpackung

Nicht alle Stoffe, die im Futter enthalten sind, müssen auf der Verpackung angegeben werden und selbst wenn eine hochpreisige Futtersorte gefüttert wird ist das keine Garantie für eine gute Qualität. Der Tierhalter weiß also letztendlich nie genau, was er seinem Tier verabreicht.

 

Bedauerlicherweise beginnen viele Tierhalter erst dann sich mit dem The-ma Tierfutter zu beschäftigen, wenn ihr Tier bereits erkrankt ist.

 

Da wir eine große Verantwortung übernehmen, wenn wir uns für ein Tier entscheiden, bin ich der Meinung, dass wir uns auch mit der artgerechten und gesunden Fütterung auseinandersetzen sollten, denn sie ist die Grundlage für ein gesundes und hoffentlich langes Leben unserer Tiere.

 

Krankmachende Zusatzstoffe

Es gibt einige Zusatzstoffe, die im Bereich der Nahrungsmittelherstellung für Menschen schon lange nicht mehr eingesetzt werden oder nur noch minimal dosiert werden dürfen, weil sie in Verdacht stehen, bestimmte Krankheiten auszulösen, z.B. Krebs. Für die Herstellung von Tierfutter gelten diese Regelungen meistens nicht, wodurch kritische Zusatzstoffe immer noch in verschiedenen Tierfuttersorten zu finden sind.

 

Cassia Gum (E499)

Cassia Gum ist ein Verdickungsmittel, das hauptsächlich für Nassfutter ein-gesetzt wird. Cassia Gum und auch andere Binde- und Verdickungsmittel sorgen dafür, dass ein Futter mit hohem Wassergehalt eine festere Konsis-tenz bekommt.

 

Der Einsatz von Binde- und Verdickungsmitteln ist für Tiere häufig pro-  blematisch, da sie diese Stoffe meistens schlecht vertragen und es oft      zu Symptomen wie Juckreiz, Durchfall, Blähungen etc. kommt.

 

 

Carrageen (E407)

Carrageen ist ein Geliermittel, das aus Rotalgen gewonnen wird. Es wird in der Futterherstellung eingesetzt, um Flüssigkeiten wie Wasser oder Brühe zu gelieren und dem Futter dadurch ein homogenes Aussehen zu geben.

 

Carrageen steht in Verdacht, Allergien auszulösen und bestimmte Tumor-erkrankungen zu begünstigen.

 

 

BHA (Butylhydroxyanisol/E320)

BHT (Butylhydroxytoluol/E321)

BHA und BHT sind Konservierungsstoffe, sie werden bei der Futterherstel-lung meistens zusammen eigesetzt, da sie dann besonders wirksam sind.

 

BHA und BHT können Allergien auslösen und stehen zudem in Verdacht Organveränderungen, Tumorbildung und Krebserkrankungen zu begün-stigen.

 

 

Propylgallat

Propylgallat ist ein besonders hitzebeständiges Antioxidationsmittel, es wird oft zusammen mit BHA und BHT eingesetzt und dient der Haltbar-machung von Fetten sowie der Stabilisierung fettlöslicher Aromastoffe.

 

Propylgallat hat ein sehr hohes Potential Allergien auszulösen. Es darf zur Herstellung von Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder nicht ange-wendet werden, da es die Sauerstoffaufnahme im Blut lebensbedrohlich absenken kann.

 

 

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Alles Liebe,

Simone